Wissenswertes

Die Art und Weise des Essens hat großen Anteil an einem gesunden Ernährungsstil.

Bewusst essen

So ernähren Sie sich achtsam und gesund

Ist es ein Geschenk, dass unsere Supermärkte überquellen? Wir mehr zu essen haben denn je? Lebensmittel auf uns warten, die noch vor Jahren niemand buchstabieren konnte? Eigentlich ja. Und gleichzeitig auch wieder nicht. Denn so, wie sich dies alles in unserem Teil der Welt von selbst versteht, essen wir auch: im gedankenlosen Stil von Robotern. Wir stopfen die Nahrung in uns hinein, quasseln dabei ohne Punkt und Komma, sehen fern oder checken unsere Smartphones. Auf allen Kanälen laufen Kochshows, aber von wahrer Wertschätzung des Essens kann im Alltag keine Rede sein. Wer dieses Verhalten mit dem epidemischen Übergewicht unserer Zeit in Zusammenhang bringt, liegt nicht nur richtig. Er trifft den Nagel auf den Kopf.

Das Wie ist entscheidend
Natürlich spielt es eine Rolle, was man isst, wenn man schlank werden und bleiben will. Wer wüsste dies besser als die Institute von metabolicSlim, die durch eine proteinreiche Kost sowie den intelligenten Umgang mit Kohlenhydraten und Fetten den Stoffwechsel ankurbeln und Erfolge feiern. Aber das Wie ist ihnen ebenso wichtig – zumal sich mit ihm die Frage nach dem Wieviel erübrigt, da Übertreibungen aus Unbedachtheit entstehen.

Das Bauchgefühl bestimmt das Essen
„Die Art und Weise der Nahrungsaufnahme hat großen Anteil an einem gesunden Ernährungsstil, für den wir letztlich selbst gerade stehen müssen – und nicht die vielen kulinarischen Moden, denen wir diese Verantwortung gern übertragen“, sagt Christoph Sieberz, Inhaber der sieben metabolicSlim-Zentren in Köln und anderen Städten im Rheinland. „Aus diesem Grund bringen wir unseren Teilnehmern nicht nur bei, wie sie beim Einkaufen den Kopf einschalten und an die richtige Mischkost gelangen. Wir zeigen ihnen auch, wie sie beim Essen ihrem Bauchgefühl wieder vertrauen können.“

Ernährungsmuster erkennen
Nur wer sich achtsam seinem Essen widmet, kann eingefahrene Ernährungsmuster erkennen und abstellen. Das Tückische: Sie laufen weitgehend unbewusst und automatisch ab, lassen einen sozusagen ferngesteuert zugreifen. Wer mit metabolicSlim das Essen neu lernt, schaltet diesen Autopiloten ab und ersetzt ihn durch eine wache und verfeinerte Wahrnehmung seiner Speisen. Sie ist die Voraussetzung dafür, die Signale des eigenen Körpers – das natürliche Gefühl für Hunger und Sättigung –wahrnehmen zu können. Für praktisch alle Übergewichtigen, die durch jahrelange Völlerei und erfolglose Diäten ihren Stoffwechsel ruiniert haben, ist dies vielleicht das größte Problem.

Grundsätzlich geht es beim bewussten Essen um Genuss. Und der braucht das Innehalten, eine prinzipielle Offenheit, mit der man immer wieder neu an sein Essen herangeht, selbst wenn es sich um das Lieblingsgericht handelt: Wie sieht es aus? Wie riecht es? Wie genau schmeckt es heute? Lasse ich mir genug Zeit und genieße jeden Bissen? Wann höre ich auf? Was geschieht, wenn ich aufhöre, bevor ich mich restlos satt fühle? Auch nach dem Essen hilft eine Innenschau, ein gesundes Verhältnis zum Essen aufzubauen. Wie bekommt mir das Essen im Bauch? Wie ist meine Stimmung? Habe ich zu schnell gegessen?

Achtsam essen
Hilfreich ist es, gerade den ersten Bissen besonders sorgfältig zu kauen und zwischendurch einmal das Besteck abzulegen, um über diese Fragen nachzudenken. Bei einem gemeinschaftlichen Essen ist so eine Selbstbeobachtung natürlich weniger gut möglich. In diesem Fall könnte man sich vornehmen, der Langsamste bei Tisch zu sein. Meistens reicht es, nur eine Mahlzeit am Tag auf diese Art zu bestreiten, um nach und nach Gewöhnungseffekte hervorzurufen. Plötzlich schmecken die Erbsen süßer als sonst, wecken die Pilze intensive Assoziationen mit dem letzten Waldspaziergang, erinnert der Fisch an Brandungsdonner und Meeresluft.

Emotionalen Hunger erkennen
Wer sich daran ein Beispiel nimmt, wird sensibler und ist irgendwann in der Lage zu unterscheiden zwischen einem wahren Hunger, der vom Magen herrührt, und einem vermeintlichen Hunger, der eher Ausdruck eines anderen Mangels ist. Er wird „emotionaler Hunger“ genannt und seine Ursachen können Stress, Frust, Trauer, Langeweile oder das Bedürfnis nach Nähe sein. Wer dann isst, sollte sich fragen, ob nicht eine Yogastunde, ein Einkaufsbummel oder ein Fußballabend mit den Kumpels die eigentliche Befriedigung bieten.

Im Einklang mit dem Körper
Dieser gleichermaßen kritische und souveräne Umgang mit sich selbst ist sogar von Vorteil, wenn Ernährungssünden passieren. Denn bei Licht besehen, handelt es sich dann gar nicht um solche: Wenn ich mich zuvor eingehend mit der Frage beschäftigt habe, ob und warum dieses Stück Schokolade jetzt unbedingt sein muss, ist sie wohl tatsächlich wichtig für den Körper. Wir können dann auf etwas vertrauen, was Fachleute als „somatische Intelligenz“ bezeichnen. Und die ist schon immer typisch für metabolicSlim gewesen. Im Gegensatz zu vielen Diäten auf dem Markt behandelt der Stoffwechselspezialist den Körper nämlich nicht wie einen Gegner. Sondern wie einen guten Freund.