Wissenswertes

Neue Foodtrends füttern das Ego und sollen helfen, sich zu orientieren.

Ernährungs-Hype

Warum Verzicht und Ideologien nicht beim Abnehmen helfen

Können ganze Städte heikle Esser sein? Mumbai legt den Gedanken nahe. Im 16-Millionen-Molloch leben unzählige Ethnien und Glaubensgemeinschaften, und jede hat ihre eigenen kulinarischen No-gos. Für Hindus ist Rind tabu, für Muslime Schwein, für Juden alles, was aus dem Meer kommt, aber keine Schuppen hat. Parsen kochen nur mit bestimmten Ölen, ein Dschaina würde in einem christlichen Haushalt von Fleischessern noch nicht einmal ein Glas Wasser annehmen, und die Furcht vor Mahlzeiten, die von Angehörigen einer falschen Kaste zubereitet wurden, ist allgegenwärtig. Wer Mumbai kennt, weiß: Das Verhältnis Indiens größter Stadt zum Essen trägt beinahe neurotische Züge.

Foodtrends als Ernährungsreligion
Wer nun darüber schmunzelt, sollte sich fragen, ob nicht auch westliche Gesellschaften auf dem besten Weg sind, ähnlich kompliziert zu werden. Ob nicht auch bei uns immer neue Foodtrends das Ego füttern und Orientierung in einer zunehmend unübersichtlichen Welt stiften sollen. Denn Hand aufs Herz: Wirken all die veganen Ersatzerzeugnisse und glutenfreien Backwaren nicht längst wie die Hostien einer neuen Ernährungsreligion? Und was ist zu halten von der Tatsache, dass hierzulande neun Millionen Menschen laktosefreie Produkte kaufen, aber weniger als ein Fünftel von ihnen eine Milchzuckerunverträglichkeit hat?

Genuss statt Verzicht
Liest man in den vielen Artikeln, Blogs und Büchern zum Thema, kristallisiert sich mit der Zeit eine Gemeinsamkeit heraus: das Bekenntnis zum Verzicht. Die Experten des SI Ernährungsinstituts können mit solchem Fundamentalismus wenig anfangen. Im Gegenteil: Der Spezialist für einen leistungsfähigen Stoffwechsel fordert vielmehr Genuss. Allerdings unter einer Voraussetzung: Man muss vorher den Kopf einschalten. Denn nur dann kann man erleben, wie lecker und figurfreundlich eine ausgewogene, proteinreiche und konsequent frische Kost sein kann.
Dabei wendet sich die angebotene Stoffwechseltherapie metabolicSlim nicht grundsätzlich gegen die eine oder andere Ernährungsform. Wer zum Beispiel vegan leben, also aus philosophisch-moralischen Gründen auf jegliche tierische Produkte verzichten will, kann das natürlich tun – unter bestimmten Bedingungen auch im Einklang mit den Prinzipien von metabolicSlim. Problematisch wird es nur, wenn dabei Erkenntnisse der aktuellen Ernährungswissenschaft ausgeblendet oder einseitig interpretiert werden.

Widersprüche und Versprechungen
So schwärmen etwa Verfechter der pflanzlichen Kost von einer reineren Haut, einem fitteren Körper und einem wacheren Geist. Doch ist es dann nicht merkwürdig, dass die Gurus der fleischbetonten, vor Getreideprodukten ausdrücklich warnenden Steinzeit-Diät die gleichen Vorzüge preisen? Besonders seriös wirkt das nicht. Und gerät umso haltloser, wenn zusätzlich versprochen wird, durch die Paleo-Ernährung Gesundheitsprobleme wie etwa Autoimmunerkrankungen heilen zu können. Wissenschaftliche Nachweise für solche Behauptungen sucht man nämlich vergebens.
Dazu kommt, dass sich Nahrungsmittel innerhalb von zig Jahrtausenden ohnehin stark verändern und wir heute unmöglich essen können, was unsere Vorfahren aßen. So rekultivierte das US-Landwirtschaftsministerium einmal einen Apfel aus der Steinzeit, den ein Journalist der New York Times testete. Ihn zu essen sei, als bisse man in eine breiige Paranuss mit Lederüberzug, schrieb er. Erst schmecke man kurz Apfel, dann aber nur noch Bitternoten.

Schurkenjagd im Supermarkt
Warum aber sind die Menschen so leichtgläubig, wenn es ums Essen geht? Die Antwort: Weil es bequemer und sicherer erscheint, Entscheidungen an einen bestimmten Ernährungsstil zu delegieren. Und wer das nicht tun will, kapituliert häufig vor dem aberwitzigen Überangebot der Supermärkte. Schaltet in den Gängen den Autopiloten ein und packt sich Produkte in den Wagen, die dem Umsatz der Lebensmittelhersteller bestens bekommen – aber nicht seinen Hüften.

Souveräner essen – besser leben. Dank metabolicSlim und den Experten des SI Ernährungsinstituts.
Das SI Ernährungsinstitut hält dagegen, mit metabolicSlim und viel Know-how rund um die richtige, auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Ernährung. Dank dieses Wissens ist es ein Leichtes, die dick und schlapp machenden bad guys der Ernährungsindustrie aufzuspüren und durch die good guys zu ersetzen: leckere Nahrungsmittel, die unseren Stoffwechsel auf Touren und unsere Pfunde zum Schmelzen bringen. Und das kann so spannend sein wie die Verbrecherjagd in einem Krimi. Nur dass die Schurken hier nicht zwischen Buchdeckeln oder in Fernsehserien lauern, sondern in den Tiefen des Supermarkts.

Selbst isst der Mensch
Diese Begeisterung für die Auseinandersetzung mit dem täglichen Essen macht metabolicSlim-Kunden souveräner als die Anhänger der meisten Ernährungsideologien. Was auch damit zu tun hat, dass sie dem Menschenbild unserer modernen Gesellschaft ungleich besser entsprechen: dem eines selbstbestimmten Individualisten, der sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Und je länger man darüber nachdenkt, desto wahrscheinlicher kommt es einem vor, dass es genau das ist, was die metabolicSlim Stoffwechseltherapie und das SI Ernährungsinstitut so erfolgreich macht.