Wissenswertes

Statt All inclusive empfiehlt es sich lieber auf die regionale Küche zurückzugreifen und dabei auch Neues kennenzulernen.

Schlanker urlauben

So sind Sie der Boss am Buffet!

Was bedeutet es, wenn wir einer Versuchung standhalten? Sind wir dann stark? Oder ist die Versuchung zu schwach? Oft wohl Letzteres. Aber es gibt Wochen, in denen die Macht der Verführungskräfte außer Frage steht. Und die sind bekanntlich die schönsten des Jahres: die Urlaubswochen.
Unter südlicher Sonne betören uns nicht nur erotische Reize schneller als im Neonlicht der Betriebskantine. Auch die lukullischen Verlockungen lauern dann überall und jederzeit. Da braucht es mehr als nur schiere Willenskraft. Es braucht die richtige Einstellung. Absolventen der Schlankheitskuren von metabolicSlim haben sie tief verinnerlicht und halten so ihre neue Strandfigur selbst im üppigsten Schlaraffenland. Hier ein paar Tipps des Stoffwechselexperten, wie man Dickmachern auf Reisen entgeht.

Wohlgefühl wählen
Lieber den Magen verrenkt, als dem Wirt was geschenkt, heißt die Devise vieler All-inclusive-Urlauber – wer bereits bezahlt hat, langt umso kräftiger zu. Darum gleich vorneweg: Muss All inclusive wirklich sein? Die Vorteile von Garni oder Halbpension liegen doch auf der Hand. Einerseits hat man die Kontrolle darüber, was man isst. Und andererseits kann man auf diese Weise landestypisch speisen – Hotels kochen meist eher international. Was natürlich nicht bedeutet, dass es draußen immer figurfreundlich zuginge. Aber auch da besteht Spielraum, der sich lecker und nach metabolicSlim-Prinzipien nutzen lässt. In Italien etwa sind tomatig-scharfe Spaghetti Arrabiata am Mittag die leichte Variante zu Spaghetti Carbonara mit Sahne und Schinken. In Griechenland haben gefüllte Rinderhack-Paprika nur halb so viele Kalorien wie das Moussaka mit seinen öltriefenden Auberginen, Käse- und Mehlmengen. Und wer in Spanien die kalte Gemüsesuppe Gazpacho bestellt, hat im Vergleich zu Paella zwei Drittel weniger Brennwert auf dem Teller.
Dennoch sich der Familienrat oft für die Rundum-Versorgung im Hotel. Und die hat es in sich: Frühstück, Imbiss, Mittagsbuffet, Kuchen, Abendessen, Mitternachtssnack – in diesem Takt geht es durch den Tag. Darum gilt vor der absurd großen Auswahl die erste metabolicSlim-Regel: Ruhe bewahren und planvoll entscheiden. Heute Steak und Salat ohne fette Dressings, morgen Pasta mit Meeresfrüchten, übermorgen gegrillter Thunfisch zum Ratatouille – man hat doch Zeit. Darüber hinaus ist es am Buffet wie im Supermarkt: Nur Anfänger kommen völlig ausgehungert.

Mit der richtigen Einstellung kann man
den Essfallen im Urlaub entgehen.

Süße Desserts sind im Urlaub durchaus okay. Nur vielleicht nicht unbedingt jeden Tag. Hilfreich ist es auch, nach zu viel türkischem Baklava oder portugiesischen Puddingtörtchen anderntags eine Mahlzeit nur mit Salat zu bestreiten. Und natürlich ist Obst eine perfekte Nachtischvariante. Wenn das Essen allerdings nach südländischer Sitte erst spät in der Nacht endet, bekommt der Stoffwechsel ein Problem: Er kann dann kaum noch verbrennen.
Eine weitere Herausforderung ist der Strand, wo die Sirenengesänge der Snacks nie verstummen. Vor allem das Eis lockt unablässig mit kühlem Genuss. Doch der ist eine Kalorienbombe. Man kann sie allerdings entschärfen, indem man die Finger lässt von sahnigen Milcheisen wie Vanille oder Schokolade. Wenn schon, dann ist Fruchteis die richtige Wahl. Denn das enthält kaum Fett. Und als Sorbet sogar noch Vitamine.

Gleichgewicht genießen
Urlaub bedeutet Freiheit – von Büromeetings, Hausarbeit, Alltagsstress. Was liegt da näher, als einen netten Nachmittag am Pool mit einem Cocktail noch netter zu machen? Sich zum Essen den leckeren Rotwein zu genehmigen und nachts in der Disko ein paar Gin-Tonic zu kippen? Doch Vorsicht: Wer nicht aufpasst, packt so täglich 800 oder 1000 Kalorien zusätzlich drauf. Besser, man fängt erst spät am Tag mit den Drinks an, bevorzugt trockenen Weißwein und legt auch mal eine Alkoholpause ein.
Am Trinken und Essen wird deutlich, wie viele den Urlaub als Freibrief verstehen, es mal ordentlich krachen zu lassen. Doch das ist mindestens bedenklich. Der Urlaub bietet vielmehr eine tolle Chance, einmal den bewussten Genuss zu kultivieren. Auf die Nuancen des Appetits zu achten. Sich in Ruhe auf den Geschmack zu besinnen. Und zu spüren, wie Körper und Geist in eine Balance kommen, die wahre Erholung erst ermöglicht. Teilnehmer von metabolicSlim kennen und schätzen solche Erfahrungen schon lange. Darum kehren sie nicht nur entspannt aus dem Urlaub zurück. Sie tun es auch rank und schlank.